Kommunikationskonzepte für Start-Ups

Die Mittelstufen-Klassen unserer Kaufleute für Marketingkommunikation machen in jedem Jahr besondere Projekte. Für und mit Start-Up-Unternehmen der Region entwickeln sie ein Kommunikationskonzept, was nicht nur konzipiert, sondern auch häufig von den Unternehmen genauso umgesetzt wird. Katrin Behmenburg, Sandrine Lenz und Sky Inckmann berichten - neben weiteren - von ihrem diesjährigen Projekt "CrossFit Box Dülmen".

Werbepause während Corona - nicht mit uns!

Covid-19 beeinträchtigt nicht nur das Leben zahlreicher Konsumenten, sondern auch die Welt des Marketings. Unternehmen, die in Zeiten der Pandemie eine Werbepause einlegen und Kundenbeziehungen „einfrieren“, setzen sich der Gefahr aus, die Zielgruppe zu verlieren. Die Devise lautet neue Perspektiven zu eröffnen und den zukünftigen Änderungen aktiv und vorbeugend entgegenzutreten.

Aus diesem Grund kam das alljährliche Kommunikationsprojekt im Rahmen des Marketingunterrichts wie gerufen. Die geforderte Kleingruppenarbeit verfolgte das Ziel, ein integriertes Kommunikationskonzept für einen gewählten Projektpartner zu erstellen. Mögliche kommunikationspolitische Maßnahmen und Lösungsvorschläge, wurden auf Grundlage von Briefings und einer detaillierten Situationsanalyse in Kooperation mit dem Partner erarbeitet.

Wie die Zusammenarbeit trotz eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten gestaltet wurde, lässt sich ziemlich leicht beschreiben – Zoom statt zusammensitzen!

"Gen Z" - jung, digital und immer online

Die "Gen Z" - jung, digital und immer online - in diesem Fall also wir, konnte Ihr Potenzial endlich gezielt nutzen. Neben Kommunikationsangeboten wie Zoom und dem leicht eingestaubten Anruf, kamen Medien wie WhatsApp und Cloud-Dienste zum Einsatz. Anfängliche Schwierigkeiten konnten schnell behoben werden, sodass der gezielten und strukturierten Fertigstellung der schriftlichen und visuellen Ausarbeitung nichts mehr im Wege stand.

Gruppenarbeit bringt natürlich auch die ein oder andere Diskussion mit sich, besonders in einer reinen Mädelsgruppe zeichnete sich diese zum Teil, durch durchsetzungswillige Charaktere aus. Da die Sprache sich dennoch dialogisch orientierte, war allen Gruppenmitgliedern klar, dass ein gemeinsamer Beschluss mit Kompromissen angestrebt wird.

Der Projektpartner Lukas Ostrop – ein sportbegeisterter CrossFit Box Besitzer – konnte während der Ausarbeitung bereits erste Eindrücke sammeln und kündigte die Umsetzung einiger Maßnahme (z.B. Social-Media-Posts) an. 

Nachdem uns also klar war, dass sich die vielen Arbeitsstunden gelohnt haben könnten, haben wir uns an die Präsentation der Ergebnisse gewagt.

In einem Online-Meeting-Raum oder vielmehr einer gesichtslosen Zusammenkunft, entstand schnell eine angenehme Atmosphäre; das Gefühl vor dem heimischen Spiegel zu stehen und in einem Selbstgespräch zu versinken, wuchs mit jeder Sekunde. Auch der ein oder andere Notizzettel am Laptop, erwies sich als eine nützliche und unauffällige Hilfestellung.

Trotz ausbleibender Reaktion durch ausgeschaltete Kameras, die zu Gedanken wie „Ist die Präsentation interaktiv genug und generiert aufmerksame Zuhörer?“, entstand ein positiver Gesamteindruck, durch das anschließend erhaltene Feedback.

In diesem Zusammenhang ist außerdem die Unterstützung des zuständigen Lehrers Herrn Thiemann zu nennen. Während des gesamten Zeitraums, konnte auf ein ehrliches Feedback gezählt werden.

Wir werden diese Arbeit positiv in Erinnerung halten und die gewonnenen Erfahrungen und Einblicke sowohl schulisch als auch beruflich nutzen – lernen trotz Corona ist also mehr als möglich!

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