Corona-Situation: Hinweise für Risikogruppen

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen, falls Sie selbst oder Personen im selben Haushalt zu einer Risikogruppe gehören.

Sollten Sie selbst zu einer Risikogruppe gehören, ist gemäß Erlass des Schulministeriums vom 3. August 2020 Folgendes zu beachten:

Grundsätzlich sind alle Schülerinnen und Schüler dazu verpflichtet, zur Schule zu kommen und am Präsenzunterricht teilzunehmen.

Falls Sie eine Vorerkrankung haben sollten, entscheiden Ihre Eltern (und bei Volljährigkeit Sie selbst) NACH Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, ob eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Sollte das der Fall sein, teilen Sie dies Ihrem Klassenlehrer bzw. Ihrer Klassenlehrerin schriftlich mit (bei Minderjährigen müssen die Eltern das Schreiben verfassen und unterschreiben).

Das Schreiben muss folgende Angaben enthalten:

  • Vorname und Name der Schülerin/des Schülers
  • genaue Bezeichnung der Klasse
  • Erklärung, dass der Schulbesuch wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Erklärung, dass Sie mit dem behandelnden Arzt/ der Ärztin Rücksprache gehalten haben

Bitte beachten Sie, dass wir ein ärztliches Attest hierzu verlangen können. Wenn Sie länger als 6 Wochen fehlen sollten, müssen Sie in jedem Fall ein ärztliches Attest vorlegen. Die Kosten für das Attest werden von der Schule nicht erstattet.

Damit entfällt die Pflicht, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Stattdessen werden Sie von Ihren Lehrerinnen und Lehrern im Distanzunterricht über die Lernplattform moodle mit Schulunterlagen versorgt. Sollten Sie die technischen Voraussetzungen zu Hause nicht haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Klassenleitung. Ihre im Distanzunterricht erbrachten  Leistungen werden bewertet; es besteht außerdem die Verpflichtung an Prüfungen teilzunehmen.

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Sollten Sie gemeinsam in einem Haushalt leben mit Jemanden, der zu einer Risikogruppe gehört, ist Folgendes zu beachten:

Die Befreiung vom Präsenzunterricht kann nur in absoluten Ausnahmefällen und auch nur für einen kurzen Zeitraum erteilt werden. Vorrangig müssen die Schutzmaßnahmen für den gefährdeten Angehörigen nicht in der Schule, sondern zu Hause erfolgen.

Ein Antrag muss schriftlich an die Schulleitung gestellt werden. Es ist stets ein ärztliches Attest des Angehörigen nötig, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung und die besondere Situation ergibt.

Die Schulleitung entscheidet darüber, ob sie dem Antrag statt gibt.

Für die Teilnahme am Unterricht und Prüfungen gelten dieselben Regeln wie oben.


Martina Becker-Lenz
(Oberstudiendirektorin, Schulleiterin)